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Strassen- und Leitungssanierung in Wollerau SZ

6240 m Kabelschutzrohre, PP-Kanalrohre und FZM-Steckmuffenrohre werden innert neun Monaten verlegt

Leitungssanierung Wollerau Kabelschutzrohre PP-Kanalrohre FZM-Steckmuffenrohre
Innert neun Monaten werden in Wollerau 6240 m Rohre verbaut.

In Wollerau SZ saniert die KIBAG Bauleistungen AG 650 m Quartierstrasse – und ersetzt dabei die Kabelschutz- und Kanalrohre sowie die Meteorwasserleitungen. 4700 m PE-Kabelschutzrohre, 1130 m PP-Kanalrohre und 410 m FZM-Steckmuffenrohre von Debrunner Acifer sind für dieses Projekt eingeplant, das innert neun Monaten umgesetzt sein muss.

Das Gemeindegebiet von Wollerau SZ erstreckt sich in hügeliger Lage vom Zürichsee-Ufer bis auf den Rossberg. Im westlichen Teil der Gemeinde befindet sich das Quartier Oswäldli. Dort haben Ende Januar 2022 Sanierungsarbeiten an der Erlenstrasse und an der Alten Erlenstrasse begonnen. Ferner werden die elektrischen Leitungen, die Meteorwasserleitungen, die Kanalisationsleitungen sowie teilweise die Frischwasserleitungen erneuert. Die Sanierung von Strassen und Leitungen erfolgt aufgrund von Infrastrukturerhaltungsmassnahmen, der Einführung des Trennsystems und der Leistungserhöhung bei der Elektrizität.

650 m Strasse mit 6240 m Leitungsnetz

Die Bauarbeiten sind in 15 Phasen unterteilt. Streckenweise werden alle drei Leitungen in einem Stufengraben in der Strasse verlegt. Zum Teil jedoch verläuft die elektrische Leitung im Trottoir, während die Kanalisations- und die Meteorwasserleitung in der Strasse angelegt sind.

Wegen des hohen Zeitdrucks arbeitet KIBAG in zwei Gruppen: «Innert neun Monaten reissen wir 650 m Strasse auf und verlegen die Kabelschutz- und die PP-Kanalrohre. Zudem verbaut die Korporation Wollerau Frischwasserrohre, für die wir zum Teil einen eigenen Graben ausheben müssen. Hinzu kommen das Schliessen der Gräben, neue Schachtabdeckungen, Randabschlüsse für das Trottoir und der Asphaltbelag», beschreibt Roger Bossart, Bauführer bei der KIBAG Bauleistungen AG, die Herausforderungen bei diesem Projekt

Platzmangel erfordert alle drei Wochen Rohrlieferungen

Zu den Herausforderungen zählen auch die örtlichen Gegebenheiten. Der Installationsplatz bietet nur rund 600 m2 Fläche, gerade ausreichend für einen bescheidenen Materialumschlag. Auch auf den engen Baustellen im Quartier ist nur wenig Umschlagplatz vorhanden. «Die Rohre müssen wir auf der Längsseite des Grabens deponieren oder in Sichtweite weiter oben auf der durchschnittlich 5,5 m breiten Strasse, damit der Baustellenverkehr die Anwohner möglichst nicht einschränkt», sagt Roger Bossart. «Diese Umstände erschweren die Bauarbeiten.»

Wegen der engen Platzverhältnisse ruft KIBAG die Kabelschutz-, die PP-Kanalrohre und die FZM-Steckmuffenrohre mehr oder weniger pro Bauphase ab – ungefähr alle drei Wochen. Überdies hat sich KIBAG während der Bauarbeiten gegenüber zahlreichen Planänderungen flexibel zeigen müssen. «Trotz der Herausforderungen sind wir zufrieden mit dem Projektfortschritt», sagt Roger Bossart.

Dauerhaft dichte PP-Kanalrohre ersetzen Betonleitung

Die Bauarbeiten werden genutzt, um beim Abwasser vom Mischsystem auf das Trennsystem umzustellen. «Während das saubere Meteorwasser ohne vorgängige Reinigung ins Gewässer zurückfliesst, gelangt dreckiges Abwasser zur Säuberung in die Kläranlage», sagt Roger Bossart. Die bisherige Mischsystem-Abwasserleitung aus Beton ist über 30 Jahre alt. Um das dreckige Abwasser der Kläranlage zuzuführen, setzt KIBAG dauerhaft dichte PP-Kanalrohre ein, die sich einfach und sicher verlegen lassen.

Kabelschutzrohranlage vereinfacht Kabelwechsel

Die Kabelschutzrohre für die elektrische Leitung werden nur dort ersetzt, wo sie dreckig oder beschädigt sind oder wo bisher keine Rohranlage vorhanden war.

Die neue Rohranlage mit PE-Kabelschutzrohren vereinfacht bei Bedarf das Auswechseln von Kabeln. Auch Leerrohre hat KIBAG verlegt, damit die in absehbarer Zeit geplante Elektrizität-Leistungserhöhung möglich ist.

Langlebige FZM-Steckmuffenrohre für die Frischwasserzufuhr

Zwar bereitet KIBAG den Strassengraben für die Frischwasserleitung vor, doch die damit verbundene Bauleitung sowie die Lieferung und das Verlegen der Steckmuffenrohre sind Sache der Korporation Wollerau. Seit über 100 Jahren versorgt sie die rund 15'000 Einwohnerinnen und Einwohner in ihrem Gebiet mit Trinkwasser. Bei diesem Bauprojekt ersetzt sie ab Rossbergstrasse die alten Rohre durchgängig mit langlebigen FZM-Steckmuffenrohren, die dem Quartier das Trinkwasser zuführen. «Wir arbeiten seit über 30 Jahren mit diesen Rohren und hatten noch nie einen Rohrbruch», sagt Ivan Reichmuth, Brunnenmeister und Betriebsleiter der Korporation Wollerau.

Zuverlässige Koordination sichert Just-in-time-Lieferung

Alle drei auf dieser Baustelle eingesetzten Rohrarten stammen von Debrunner Acifer. Sie gelangen aber auf verschiedenen Wegen auf die Baustelle. So werden die Kabelschutzrohre von der EW Höfe AG geliefert, die auch die Bauleitung für die elektrische Leitung innehat. Die FZM-Steckmuffenrohre wiederum transportiert die Korporation Wollerau von ihrem Lager auf die Baustelle. Die PP-Kanalrohre schliesslich liefert Debrunner Acifer bis zu einem Durchmesser von 400 mm ab dem eigenen Lager, während die 630-mm-Rohre direkt vom Hersteller nach Wollerau kommen. Debrunner Acifer koordiniert alle internen und externen Stellen zuverlässig, sodass sämtliche PP-Kanalrohre zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.

Die Buslinie diktiert den Zeitplan

Das Einhalten des Zeitplans ist wichtig, denn am 9. Dezember 2022, neun Monate nach Beginn der Bauarbeiten, nimmt die Buslinie durch das Quartier ihren Betrieb wieder auf – bis dann müssen die Strassensanierungs- und die Leitungsarbeiten beendet sein. Der Deckbelag wird voraussichtlich im Mai 2023 eingebaut.

Lieferauszug Debrunner Acifer
  • 410 m DUKTUS K9, BLS® FZM-Steckmuffenrohre
  • 4700 m PE-Kabelschutzrohre C+S «chiaro»
  • 1130 m PP-Kanalrohre von 160 bis 630 mm Durchmesser
  • Kleinmaterial und Naturbund-Steinmörtel


«Die Materialqualität stimmt ebenso wie der Preis»

Roger Bossart, Bauführer, KIBAG Bauleistungen AG

Bei diesem Projekt drängt die Zeit. Worauf haben Sie bei der Planung speziell Wert gelegt, damit alle Abläufe klappen?

Eine saubere AVOR ist wichtig. Schon früh haben wir unseren Polier in die Planung einbezogen, Knackpunkte eruiert und Lösungen dafür erarbeitet. Ein Knackpunkt sind beispielsweise die engen örtlichen Platzverhältnisse. Sie erschweren die Baustellenlogistik, denn wir können nicht zu viel Material auf einmal abrufen. Das Abladen auf dem Installationsplatz und der LKW-Transport der Rohre auf die Baustelle müssen auch deshalb organisiert sein, weil sich neben dem Installationsplatz eine Bushaltestelle befindet, die in Betrieb ist.

Sahen Sie sich mit weiteren Herausforderungen konfrontiert?

Die Platzverhältnisse sind nicht nur auf das Material bezogen schwierig, sondern auch bei der Verkehrsführung. Während der gesamten Baustellenzeit müssen wir den Verkehrsfluss gewährleisten, was den verfügbaren Platz zusätzlich einschränkt.

Was bedeutet dieses Projekt für Sie und Ihr Unternehmen?

Es freut uns, ein regionales und anspruchsvolles Projekt auszuführen, zumal wir alle Leistungen aus einer Hand anbieten können. Wir arbeiten praktisch ohne Subunternehmer.

Weshalb setzen Sie PP-Kanalrohre von Debrunner Acifer ein?

Wir arbeiten seit Jahrzehnten mit Debrunner Acifer zusammen. Die Materialqualität stimmt ebenso wie der Preis. Das gilt nicht nur für die PP-Kanalrohre, sondern für das ganze Sortiment, dessen Bandbreite wir schätzen.

Welche Erwartungen haben Sie an Produkte und Dienstleistungen von Debrunner Acifer?

Das von uns bestellte Material muss zu einem guten Preis und just in time geliefert werden. Zudem erwarte ich, dass Debrunner Acifer Standardprodukte stets an Lager führt, sodass wir notfalls kurzfristig bestellen können.



«FZM-Steckmuffenrohre: seit über 30 Jahren kein Rohrbruch»

Ivan Reichmuth, Brunnenmeister, Korporation Wollerau

Welche Herausforderungen birgt das Ersetzen von Wasserleitungsrohren?

Das Wichtigste sind eine fundierte Planung und eine zuverlässige Kommunikation unter den Projektbeteiligten. Wir müssen rechtzeitig wissen, wo wann welche Leitungen umzuhängen sind und das Wasser abzustellen ist. Das ist nicht nur für unsere Planung essenziell, sondern auch für unsere Abonnenten: Sie möchten vorab informiert werden, sollten sie wegen Leitungsarbeiten kein Wasser im Haus haben.

Sind Sie zufrieden mit dem Verlauf des Projekts?

Ja, denn die Zusammenarbeit mit KIBAG klappt wunderbar. Wir treffen zum vereinbarten Zeitpunkt auf gut vorbereitete Gräben.

Warum verwenden Sie hauptsächlich FZM-Steckmuffenrohre für Wasserleitungen in Ihrem Gebiet?

Wir betreuen rund 100 km Hauptleitungsnetz. In Wollerau ersetzen wir duktile Gussrohre aus dem Jahr 1987, die zum Teil korrodiert sind. Rohrbrüche sind die Folge. Die FZM-Steckmuffenrohre sind korrosionsbeständig dank Zementmörtel-Auskleidung innen und Zinküberzug mit Faserzementmörtel-Umhüllung aussen. Wir verwenden diese Rohre seit über 30 Jahren und hatten noch keinen Rohrbruch zu verzeichnen.

Welche weiteren Vorteile haben die Rohre?

Sie sind einfach im Handling und lassen sich bei jeder Witterung verlegen. Zudem sind keine Abkühlzeiten abzuwarten nach dem Verlegen – die Rohre sind sofort belastbar.

Weshalb arbeiten Sie mit Debrunner Acifer zusammen?

Debrunner Acifer hat alles, was wir brauchen: von Kunststoffrohren über Abzweiger und Schieber bis hin zu Werkzeug und Werkstatteinrichtungen. Die Zusammenarbeit dauert schon über 20 Jahre und wir sind sehr zufrieden.

Wie beurteilen Sie den Service von Debrunner Acifer?

Wir werden sehr gut betreut vom Aussendienstmitarbeiter. Habe ich ein Problem, kommt er vorbei und wir suchen nach einer Lösung. In der Regel hat sich mein Problem innert nützlicher Frist erledigt. Auch werde ich proaktiv informiert über Preisaufschläge und kann deshalb vor deren Umsetzung meine Bestellung aufgeben. Nicht zuletzt schätze ich die Materialverfügbarkeit bei Debrunner Acifer.